Großübung der Jugendfeuerwehr

Rosdorf
Um 18 Uhr geht der Alarm bei der Jugendfeuerwehr Rosdorf ein, das Einsatzstichwort lautet „brennender Müllcontainer an den Kiesteichen“. Aufgrund von erhöhtem Gefahrenpotenzial und sehr trockenem Wetter fahren sofort alle verfügbaren jugendlichen Kräfte die Einsatzstelle an.


Die ersten eintreffenden Fahrzeuge melden sofort eine Ausbreitung des Feuers und das Personen vermisst werden. Kurz darauf treffen auch die restlichen Fahrzeuge ein. Die Besatzung des Löschgruppenfahrzeugs (LF) übernahm sofort mit dem Wasser vom Tanklöschfahrzeug (TLF) die Brandbekämpfung, während sich die Besatzung vom TSF-W und WLF (mit AB SW 2000) daran machten eine Wasserversorgung aus dem 200m entfernten See aufzubauen. Die Besatzung vom TLF, GW und das übrige Personal vom ELW gingen unter Atemschutz  zur Menschenrettung vor. Sie konnten eine Person sofort retten, sowie eine Gasflasche im Feuer vor Ort finden. Die Gasflasche musste zeitnah gekühlt werden. Die Besatzung des MTW begab sich schnell weiter auf Personensuche, um die noch vermisste Person zu finden. Passanten hatten sie darauf aufmerksam gemacht, dass eine verwirrte Person aus dem brennenden Gebäude gelaufen ist.

 


Da das Feuer immer noch nicht unter Kontrolle war und die Ausbreitung auf ein angrenzendes Feld drohte, wo sich ein Fass mit explosivem Inhalt befand, musste ein Wasserwerfer zur Kühlung aufgebaut werden.

 


Um 19.15 Uhr meldete der Einsatzleiter „Feuer aus“. Im Einsatz waren 7 Fahrzeuge (TLF, LF, GW, WLF (mit AB SW 2000), ELW, TSF-W, MTW) mit insgesamt 40 Jugendfeuerwehrmitgliedern. Eingesetzt wurden 5 C-Rohre, ein B-Rohr, 2 Wasserwerfer und ein Hydroschild.

 


Natürlich war dies alles nur eine Übung, um die Jugendlichen mit einer realitätsnahen Situation im Einsatz zu konfrontieren.
Der Spaß kam dabei nicht zu kurz, und alle waren der Meinung, sowas sollte öfter durchgeführt werden!

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